Mentoring D – Mentoring-Programm für Chancengleichheit in der Arbeitswelt

Personalentwicklung

Talentierte Nachwuchskräfte aufbauen

Team bei der Arbeit
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Durch die gezielte Einbindung von leitenden Führungskräften als Mentorinnen und Mentoren werden Wissen und Werte an nachfolgende Generationen weitergegeben. Nachwuchskräfte finden ihren Weg schneller und zielsicherer.


Fachliche und soziale Kompetenzen fördern

Mentoring ist als Instrument der Personalentwicklung vor allem auch deshalb interessant, weil sich Führungsstil und Führungskompetenz verändert haben: Kommunikative Fähigkeiten und soziale Kompetenzen, kurz: kooperative Führung, ist gefragt. Mentoring bietet den Vorteil, dass es beruflich-fachliche Wissensvermittlung mit dem Training sozialer Kompetenzen vereint. Der oder die Mentee kann beobachten, wie Führungskräfte mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Kunden umgehen. Die erfahrene Führungskraft trainiert ihre Beratungskompetenz und wird für die Belange der Mentee sensibilisiert.

 
Günstige Rahmenbedingungen schaffen

Entscheidend für den Erfolg des Mentorings ist es, die richtigen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu einem „Tandem“ zusammenzubringen: Idealerweise sollten zwischen Mentor/in und Mentee zwei Hierarchieebenen Abstand liegen. So kann die Mentee von den Erfahrungen der Mentoren am besten profitieren. Auch sollte ein Mentor/eine Mentorin ausreichend Zeit für die Betreuung mitbringen.

Hat sich das Tandem zusammengefunden, sollten die Erwartungen, Ziele und Möglichkeiten aufeinander abgestimmt und in einer "Mentoring-Vereinbarung" schriftlich festgehalten werden. Diese sollte auch die Dauer des gesamten Mentoring-Prozesses enthalten und den Rahmen – beispielsweise regelmäßige Treffen und Gespräche. Es kann auch sinnvoll sein, das Mentoring mit begleitenden Maßnahmen wie Workshops oder Fortbildungen zu ergänzen. Das Ende eines gemeinsam gegangenen Weges sollte ein Abschlussgespräch auf Grundlage der ursprünglichen Vereinbarung sein.